Review: Princess Princess Band 5

Hier kommt die Review zum fünften Band der Princess Princess-Reihe. Wer ihn noch nicht gelesen hat, findet hier die Review zum ersten Band

Warnung
Da es sich hierbei um eine Review handelt, werde ich an einigen Stellen ins Detail gehen. Wer den Manga also noch lesen und nicht gespoilert werden möchte, sollte diesen Beitrag vielleicht überspringen.


Titel: Princess Princess

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Zeichner(in): Mikiyo Tsuda

Bei Princess Princess geht es um Tohru Kouno, einen Jungen, der mitten im Schuljahr zur Fujimory Academy, einer reinen Jungenschule, wechselt.
Dort wird ihm schnell bewusst, dass diese Schule anders funktioniert, als die Schulen, die er bisher kennt, denn scheinbar gibt es junge Männer, die sich als Prinzessinnen verkleiden, um den Schulfrieden zu wahren. Kurz darauf wird ihm eröffnet, dass auch er eine solche Prinzessin sein soll…

Allgemeines

Auf geht’s zur Review des letzten Bands von Princess Princess!

Zusammenfassung

Zum Anfang dieses Bandes befinden wir uns immernoch mitten im Wahlkampf der Schulsprecher-Wahl. Mikata, der Neuankömmling, wird weiterhin von seinem Klassenkamarden Mikoto unterstützt, während Tohru und Yuujirou Sakamoto beistehen und gerade beschlossen haben ihren Freund mit allen ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln, also auch ihrem Einfluss als Prinzessinnen, zu unterstützen.

Währenddessen berät sich Mikata mit seinem Unterstützerteam. Er weist sie an, die Club-Kapitäne einzuspannen und sie zu bitten, in ihren Clubs darauf hin zu wirken, dass sie Mikata wählen. Das ist ein Vorgehen, das durchaus als unfair zu bezeichnen ist und darauf wird Mikata auch von seinem Team hingewiesen – was nichts an dessen Meinung ändert. In der Nähe streiten sich gerade zwei Schüler darüber, wer es verdient hat Schulsprecher zu werden. Obwohl es dabei handgreiflich wird, entfernt sich Mikata, ohne zu helfen oder Hilfe geholt zu haben,  von dem Schauplatz, um nicht mit dem Streit in Verbindung gebracht zu werden.

Sakamoto und unsere Protagonisten unterhalten sich gerade darüber, dass Sakamoto den Herausforderer sogar gern hat, als Mikata gerade um die Ecke kommt. Er hat die Worte mitbekommen, auch die Tatsache, dass Sakamoto überlegt, ob es nicht besser wäre, wenn Mikata der Schulsprecher werden würde. Mikata könnte das Recht sein und beschließt Nägel mit Köpfen zu machen. Er wird laut und drängt Sakamoto dazu seine Kandidatur aufzugeben. In dem Gespräch werden dann auch die Motive klar: Mikata will jetzt schon eine Machtposition anstreben um zu beweisen, dass er später die Firma seiner Eltern ohne Probleme übernehmen kann. Ein Weg, der bei Sakamoto die Frage auslöst, ob Mikata dabei nicht die wirklichen Freuden des Lebens vergisst. Mikata ist das nicht einmal eine Antwort wert, er entfernt sich einfach.

Einen Tag später konfrontieren Mikatas Unterstützer ihn mit seinem Verhalten vom Vortag und er beginnt sich genervt zu erklären. Er wünscht sich nichts sehnlicher als eine Person, die ihn versteht und die mit ihm mithalten kann – unwillkürlich schießt ihm dabei Akira Sakamoto in den Kopf. Ein wenig in Gedanken geht er seiner Wege und wird von älteren Schülern bedrängt, die ihm klar machen wollen, dass er als Neuankömmling keine Chance gegen Sakamoto hat. Sie verletzen ihn am Rücken und flüchten, als sie Sakamoto kommen sehen. Dieser kann gar nicht anders und bringt Mikata in den Krankenflügel, wo sie sich noch ein wenig unterhalten.

In der nächsten Szene befinden sie sich bei der Vorbereitung der Wahl, wo er etwas irritiert den Vermerk im Programm findet, dass irgenwelche Prinzessinnen irgendeine elegante Zeremonie vollführen werden. Mikoto hat seine Aufgabe vor Mikata verheimlicht und auch jetzt versteht der Kandidat nicht, worum es dabei genau geht. Am nächsten Tag wird er allerdings relativ schnell belehrt: die drei Prinzessinnen singen und tanzen um die Schüler mit Spannung zu erfüllen und auf die Wahl vorzubereiten. Die Tradition wird ihm von Sakamoto erklärt, er scheint es aber immer noch nicht fassen zu können.

Danach beginnen die Wahlreden. Mikata und Mikoto absolvieren ihre ohne jeden Pomp. Tohru und Yuujirou dagegen halten ihre Reden in ihren Prinzessinnenoutfits und schwören die Versammlung darauf ein, dass wenn Sakamoto das Amt nicht ausfüllen könnte, es sonst keiner kann. Danach kommt auch die lang ersehnte Rede von Akira Sakamoto, der selbst heute in einem Kleid dasteht. Ganz klar und ohne Zweifel sind die Schüler nun auf seiner Seite und wählen ihn.

Nach der Wahl besuchen Yuujirou und Tohru die Familie Shihoudani. Yuujirou, der das Gefühl hat, in seiner Familie keinen Platz mehr zu finden, wird durch ein beherztes Eingreifen seines Freundes eines besseren belehrt. Die Ferien werden also ein voller Erfolg für den frustrierten Jugendlichen.

Das ist gut, denn nach den Ferien geht es anstrengend weiter. Als amtierende Prinzessinnen ist es ihre Aufgabe Anwärter für die Prinzessinnen des nächsten Jahres heraus zu suchen und gleichzeit noch ihre Verabschiedungszeremonie vorzubereiten.

In einer großen Kraftanstrengung und mit der Unterstützung verschiedener Clubs führen die drei dann ein selbstgeschriebenes Lied auf, bei dem sie noch einmal in alle Kostüme des vergangenen Jahres schlüpfen.

Fazit

Hier wurde es nochmal richtig spannend, gerade um den Wahlkampf als auch um die Verabschiedungszeremonie herum. Eigentlich bin ich kein Freund von geschriebenen Gesängen, aber die Bilder waren wie immer Eindrucksvoll und haben das ganze lohnens- und lesenswert gemacht.

Als Fazit der gesamten Review-Reihe, bin ich persönlich ganz froh, sie endlich und trotz der langen Hängepartie abgeschlossen zu haben. Ob ich noch einmal eine Review-Reihe in diesem Umfang machen werde, weiß ich noch nicht. Auf jeden Fall hat es mir trotz der Anstrengungen viel Spaß gemacht und ich freue mich schon auf das nächste Projekt!

Cassidy

 

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